Großzügige Starthilfe für die Jüngsten. Friedhelm Tannen kündigt weitere Gründungen an. OCHTERSUM/KDH – Für Friedhelm Tannen war der Sonnabend ein ganz besonderer Tag. Schließlich war es gelungen, die Gründung der ersten Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde Holtriem auf seinen Geburtstag zu legen. Der jetzt 55-Jährige zeigte sich gerührt. Und Ochtersums Ortsbrandmeister erklärte auf der Gründungsversammlung im Feuerwehrhaus, dass es sein Stellvertreter Tannen, zugleich Kreisfeuerwehr- und stellvertretender Bezirksjugendfeuerwehrwart, ist, der immer wieder für Kinder- und Jugendfeuerwehren wirbt. Die Ochtersumer, blickte Dirks zurück, unternahmen bereits 2010 erste Anstrengungen, doch es bedurfte einer Satzungsänderung und eines zweiten Anlaufs, um 2017 schließlich erfolgreich die Weichen für die „Feuerfüchse Ochtersum“ zu stellen. In ersten Schnupperstunden wurden die 20 Kinder eingestimmt, erste Dienststunden sind bereits protokolliert. Die in die kleinen Aktivposten gesetzten Hoffnungen sind groß: Bürgermeister Franz Pfaff setzt darauf, dass viele Kinder später in die Jugendwehr und schließlich zu den Aktiven wechseln werden. Wenn das gelinge, habe die kleine Wehr Zukunft. Ortsbrandmeister Dirks erklärte, dass die Ochtersumer in den vergangenen Monaten fünf Seiteneinsteiger aufnehmen konnten und inzwischen über einen Stamm von 33 Aktiven verfügen. Friedhelm Tannen erklärte, dass die Ochterumer nun die erste Kinderfeuerwehr in Holtriem stellen, doch die anderen Ortswehren Blomberg, Schweindorf und Westerholt sollen folgen. Im Landkreis Wittmund gibt es jetzt fünf Kinderfeuerwehren, ostfrieslandweit sind es inzwischen 40. Von der Politik, den örtlichen Vereinen, der Brandkasse und der Feuerwehrführung auf Bezirksebene gab es am Sonnabend lobende Worte und finanzielle Starthilfe. Außerdem reihte sich der Werdumer Friedhelm Hass in die Reihe der Redner ein. Im Namen des Kinderhilfswerks „International Children Help“ (ICH), dessen Präsident Dr. Dieter F. Kindermann sich in Ochtersum niedergelassen hat, überreichte er 500 Euro als „Anschubhilfe“

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Quelle „Anzeiger für Harlingerland – Autor Klaus-Dieter Heimann