Offiziell wird der neue Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Ochtersum am 6. Mai übergeben, am Dienstagabend durften die Mitglieder des Feuerwehrausschusses jedoch bereits einen Blick auf die jüngste Neuanschaffung werfen. Walther Freese erläuterte die Besonderheiten des Fahrzeuges, ehe der Ausschuss seine erste Sitzung in der neuen Legislaturperiode abhielt.

Kämmerer Gerhard Schuster stellte zunächst die Haushaltsansätze vor. Für die Verbesserung der Löschwasserversorgung im Erstangriff sind 35 000 Euro eingestellt. Dafür sollen zwei Förderlöschbrunnen, jeweils am Schulsportzentrum Blomberg und Westerholt, sowie ein Unterflurhydrant in Westerholt eingerichtet werden.

250 000 Euro weist der Haushalt für die maschinentechnische Ausstattung aus. Für die Feuerwehr Westerholt sind 3300 Euro für eine neue Großflächenbeleuchtung veranschlagt, ebenso 1500 Euro für eine neue Hohlstrahldüse für die Feuerwehr Schweindorf. Für zwei Flutlichtstrahler der Feuerwehr Westerholt sind 1900 Euro, für die Neubestuhlung des Feuerwehrhauses in Ochtersum 1700 Euro eingerechnet. Für die neue Tragkraftspritze in Ochtersum werden 17 000 Euro fällig.

besserer zugriff auf loeschwasser

Schuster berichtete zudem von der ersten Sitzung des Arbeitskreises Feuerwehrentwicklungskonzept. „Es liegen allerdings noch keine Kostenentwicklung oder ein Zeitplan vor“, so der Kämmerer, der gleichzeitig darauf hinwies, das die für das Konzept einkalkulierten Zahlen aufgrund der ausstehenden Ergebnisse nur als mögliche Richtung zu verstehen seien. Bis 2020 hält die Samtgemeinde rund 1,5 Millionen Euro dafür vor. Sind in diesem Jahr 300 000 eingerechnet, sind es für 2018 und 2019 jeweils 500 000 und 2020 rund 200 000 Euro: „Momentan ist noch schlecht zu bewerten, ob es zu viel oder zu wenig ist – das wird das Konzept entscheiden“. Die zweite Sitzung des Arbeitskreises ist für den 6. April anberaumt.

Einstimmig votierte der Ausschuss für Werner Peters aus Ochtersum als künftiger Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Schweindorf und seinen Stellvertreter Mirco Eilts. Die Wahl war notwendig geworden, nachdem Dieter Fleßner Ende 2016 zurückgetreten ist. Sein kommissarischer Stellvertreter Heiko Janßen steht nach Ablauf des 30. Junis nicht mehr für das Amt zur Verfügung.