Freiwillige Feuerwehr · Samtgemeinde Holtriem Notruf 112
Samtgemeinde 16.04.2025

Neue Erfahrungen aus ungewöhnlicher Übung

Menschen schreien um Hilfe, Einsatzkräfte mit gestreiften Jacken laufen zügig über die Straße, in der ferne Martinshorn. Es ist etwa 18:30 Uhr am Dienstagabend, als die Meldeempfänger der Feuerwehren der […]

Neue Erfahrungen aus ungewöhnlicher Übung

Menschen schreien um Hilfe, Einsatzkräfte mit gestreiften Jacken laufen zügig über die Straße, in der ferne Martinshorn.

Es ist etwa 18:30 Uhr am Dienstagabend, als die Meldeempfänger der Feuerwehren der Samtgemeinde Holtriem ertönen. Die erste Meldung lautet, dass ein Auto einen automatischen Notruf, einen so genannten e-Call, abgesetzt hat. Als das erste Fahrzeug der Feuerwehr eintrifft, finden die Einsatzkräfte ein unerwartetes Bild vor. Gleich vier Fahrzeuge sind zusammengestoßen. Ein Auto hängt unter dem Anhänger eines Landwirtschaftlichen Zuges, ein Bus mit zahlreichen Fahrgästen fährt unmittelbar in die Unfallstelle, ein weiterer PKW daneben in einen Straßengraben. Das Szenario, ausgearbeitet durch Markus Windt und sein Team, soll die Feuerwehrangehörigen aus Holtriem auf andere, außergewöhnliche Einsatzlagen vorbereiten. Unter Beteiligung der Rettungsdienste der Landkreise Wittmund und Aurich, dem Deutschen Roten Kreuz mit Führungseinheit und PSNV, Einheiten der Kreisfeuerwehr Wittmund und der Polizei wurde die Lage professionell abgearbeitet. Die Feuerwehrkräfte dabei aus ihrer „Komfortzone“ zu holen war hier wichtig. Ein Großteil war somit nicht mit dem Brandschutz oder der Technischen Rettung, sondern der ersten Hilfe und Patientenbetreuung beschäftigt. Ein Tätigkeitsfeld, in welches die Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung selten eintauchen aber dennoch beherrschen müssen.

Am Ende zeigten sich die Organisatoren zufrieden: Die Feuerwehr nahm sich ihres nicht alltäglichen Einsatzauftrags mit vollem Selbstbewusstsein an, die Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und der PSNV-Einheit verlief super. 
Die über 100 Einsatzkräfte und 40 Verletztendarsteller blicken auf neue Erfahrungen und Erkenntnisse zurück, welche im Ernstfall genutzt werden können.

Die Organisatoren bedanken sich bei allen Behörden und Organisatoren für die Mitarbeit in Planung und Durchführung der Übung. Besonderer Dank gilt den Unternehmen Edzards Reisen aus Esens, Otto Heinz aus Großheide, sowie Jan Eisenhauer für das Bereitstellen der Übungsobjekte!
Die Bilder wurden uns freundlicherweise durch Justin Herzig zur Verfügung gestellt.

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