Einschätzung der Gefahrenstellen, Hydrantenbeschreibungen und Funkeinsatz gehörten zu den Aufgaben der Teilnehmer.


Ochtersum Sprechfunk, Ortskenntnisse, Koordinatenauswertung – all das müssen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren bei ihren Einsätzen beweisen. Um genau diese Kenntnisse zu festigen, hatte die Ortsfeuerwehr Ochtersum am vergangenen Montag alle Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Holtriem eingeladen, an der jährlichen Funk- und Fahrübung teilzunehmen. Jedes Jahr richtet eine andereOrtsfeuerwehr diese Übung aus. Immer im Abstand von einigen Minuten wurden alle Einsatzfahrzeuge auf die Reise geschickt. Alle Teams mussten nach Koordinaten fahren und Aufgaben wie Hydrantenbeschreibungen, markante Punkte sowie eventuelle Gefahren an der Einsatzstelle in gemeinsamer Arbeit bewältigen.
Bei jedem weiteren Koordinatenpunkt mussten sich die Teilnehmer per Funk bei der Einsatzleitung im Einsatzleitwagen beim Feuerwehrhaus Ochtersum melden.

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Von dort bekamen sie die nächste Anweisung. „Mir war es wichtig, diese Übung so einsatznah wie möglich zu gestalten“, sagt Ortsbrandmeister Dieter Dirks. Der Einsatzleitwagen 1 der Ortsfeuerwehr Ochtersum sowie der Einsatzleitwagen 2 der Kreisfeuerwehr Wittmund koordinierten insgesamt 11 Fahrzeuge mit den Mannschaften. Die Funk und Fahrübung wurde insgesamt in den Samtgemeinden Holtriem, Esens und der Gemeinde Dornum absolviert. Auch der kommissarische Samtgemeindebrandmeister Ingo Kruse zeigte sich begeistert von den Leistungen der Teilnehmer und bedankte sich beim Organisationsteam um Sebastian Sonnen und Eike Dworak. Sein Fazit : „Die Übung ist bei allen gut angekommen.“ Viel Spaß hatten die Teams bei der Funk- und Fahrübung – vor allem weil auch viele neue Aufgaben dabei waren. Neben den Ortsbrandmeistern und den Stellvertretern war auch der Samtgemeindebürgermeister Jochen Ahrends anwesend. Auch Ochtersums Bürgermeister Franz Pfaff sowie der Vorsitzende des Feuerwehrausschusses Jakob Heyken zeigten sich begeistert über die Fachkompetenz der Holtriemer Wehren. Insgesamt nahmen über 80 Mitglieder der Holtriemer Wehren an der Übung teil. Nach der Manöverkritik wurde ein Imbiss gereicht.